Die Junge Union Solingen kritisiert die aktuelle Kampagne: „Ich bin Linksextrem“ der Jungen Grünen und Solid aufs schärfste. Gemeinsam haben die beiden Jugendorganisationen der Parteien Bündnis 90/Die Grünen und der Linkspartei dazu aufgerufen, sich öffentlich zum Linksextremismus zu bekennen.

Für den Vorsitzenden der Jungen Union Solingen (JU), Daniel Flemm, ist dies ein untragbarer Zustand: „Seit Jahren erleben wir zunehmende Gewalt linksextremistischer Gruppierungen, die insbesondere unsere Polizisten trifft, die regelmäßig Opfer von Attacken werden. Mit dieser Aktion ein solches Verhalten zu verharmlosen ist damit absolut nicht tragbar.“ Auch der Pressesprecher der JU, Erik Günther, sieht Handlungsbedarf: „Selbst Solinger Jugendliche haben sich der Aktion bereits in sozialen Netzwerken angeschlossen. So eine Haltung fordert entschiedenes Handeln der Mutterparteien und darf keinesfalls verharmlost werden. Gerade in den Jugendorganisationen von demokratischen, rechtstaatlichen Parteien darf kein Platz für jede Form von Extremismus geschaffen werden.“

Die Junge Union Solingen wird daher in Zukunft noch stärker dafür einstehen, dass Extremisten in Solingen keinen Zuspruch finden und unterstützt die erfolgreiche Arbeit der Parteien, Verbände und Institution, um jungen Menschen aufzuzeigen, dass politisches Engagement ein Grundpfeiler unserer Demokratie in Deutschland ist und nur so Wünsche und Ziele umgesetzt werden können.

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