Die Junge Union Solingen fordert die konsequente Umsetzung des Papierlosen Rates. „Im
Grunde handelt es sich dabei um eine – nach Maßstäben des Digitalen Zeitalters – uralte
Forderung der Jungen Union.“, so Jonathan Bürger Vorsitzender der Jungen Union Solingen.
Die Junge Union bittet weiterhin alle Ratsmitglieder eindringlich, endlich aktiv an der
Umsetzung des freiwilligen Papierlosen Rats zu arbeiten. „Aus unserer Sicht gibt es drei
wesentliche Gründe für den Papierlosen Rat: Kosten, Umwelt und Professionalität.“, stellt
Lukas Schrumpf, Pressesprecher der Jungen Union Solingen, klar.
Was in Unternehmen, an deutschen Hochschulen und auch innerhalb der Jungen Union
heute bereits selbstverständlich ist, nämlich digitale Kommunikation und kollaboratives
Arbeiten, scheint der Solinger Stadtrat für gefährliches Neuland zu halten. Die Junge Union
Solingen fordert in diesen Zusammenhang nachdrücklich die Einrichtung von Mailkonten für
alle Ratsmitglieder. Dazu ist, wie in Informationsvorlage Nr. 2535 von der Stadtverwaltung
erwähnt, ein Anforderungskatalog zu beschließen und umzusetzen.
„Dass einige Ratsmitglieder bis heute vielmehr sogar gegen eine Digitalisierung des
Stadtrates arbeiten und das ungeachtet des Wohls des städtischen Haushalts, ist für uns
vollkommen unverständlich, weil zukunftsfeindlich.“, erklärt Jonathan Bürger.
Bereits in einem ST-Interview von 2012 forderte der damalige JU-Vorsitzende Flemm die
Digitalisierung des Stadtrats. Damals wie heute versteht sich die Junge Union als Treiber der
Digitalisierung. „Digitalisierung muss gelebt werden; es reicht schlicht und einfach nicht,
wenn wir immer nur davon reden.“, so Lukas Schrumpf.

Hier findet ihr die Pressemitteilung im Original (PDF)